Schmetterlinge – Upcycling Art

Schmetterlinge – Upcycling Art

Upcycling Art ist eine Kunstform, der sich immer mehr Junge wie etablierte Künstler und Designer widmen. Wir von SMG-Design haben das schon vor einiger Zeit entdeckt und so sind einige unserer Produkte auch 100% Upcycling Art.

Bei dieser Kunstform wird mit vorhandenen Materialien gearbeitet, die entweder „Müll“ sind oder durch eine Weiterverarbeitung einen neuen Zweck bekommen. Entwickelt hat sich diese Kunst bereits in den 80er Jahren, wo einfach nach kostenlosen Ressourcen gesucht wurde. Durch unser Bekenntnis zu ökologischen Produkten und nachhaltiger Lebensweise hat das Upcycling Art einen Boom bekommen und ist in der Breite angekommen. Dieser Trend ist parallel zu dem Bio-Trend verlaufen. Waren Bioläden in den 80er Jahren noch versteckt auf dem Hinterhof eines alternativen Stadtteils sind sie heute in den 1a-Lagen präsent.

So verwundert es auch nicht, dass Upcycling Artists heute in den besten Museen der Welt zu Hause und schon lange kein Geheimtipp für nachhaltige Kunst sind. Die Künstlerin Anita Valencia aus San Antonio, Texas hat 4000 Schmetterlinge aus Getränkedosen hergestellt. Die Schmetterlinge in verschiedenen Größen und Formen sind so farbenfroh wie die Dosen selbst. Die gesamte Palette der erhältlichen Getränkedosen, von Arizona Iced Tea über Coors Light bis zu V-8, findet sich in den Schmetterlingen wieder. In einer fantastischen Ausstellung in Southwest School of Art in San Antonio, TX waren die Schmetterlinge lange ausgestellt. Anita Valencia ist gerade 80 Jahre alt geworden und ein Urgstein für Nachhaltigkeit in der Kunst. Bereits in den 80er Jahren begann sie mit der Herstellung von Papier aus Altpapier für ihre Kunst, da sie es leid war die Tonnen von Müll zu sehen, die jden Tag anfallen. Über sich selbst sagt Anita, dass sie gerade in der künstlerischen Primetime ihrer Karriere angekommen ist. Tolle Frau mit tollen Ideen und wir wünschen uns noch viel mehr davon.

Wer mehr über Anita Valencia wissen möchte hier der Link zu ihrer Facebook Seite.

Deutsche Meisterschaften der Floristen

Deutsche Meisterschaften der Floristen

Vergangenes Wochenende fanden die Deutschen Meisterschaften der Floristen in Berlin statt. Publikumswirksam in den Potsdamer Platz Arkaden mußten die Sieger aus den einzelnen Bundesländern drei verschiedene Aufgaben erfüllen. Alle standen unter dem großen Thema Olympia in Rio. Kreativität, handwerkliche Umsetzung und die richtige Komposition aus Blumen, Pflanzen und Dekoration wurde von einer unanhängigen Jury bewertet. Alle Sträuße, Gebinde Gestecke, Topfbepfanzungen und raumgreifende Blumenarangements waren spektakulär und sicherlich einen Preis wert. Aber wie es nuneinmal bei Wettbewerben so ist – es kann nur einer gewinnen. Und dieses Mal ist Stephan Triebe aus Hamburg der Glückliche. Wir gratulieren ganz herzlich. Die von ihm gestaltete Wand mit Schuhleisten ist auf jeden Fall eine tolle und sehenswerte Arbeit.

Die nächsten Weltmeisterschaften der Handwerker, die World Skills, finden im kommenden Jahr in Abu Dhabi statt. Und so weit wir es wissen ist der deutsche Meister automatisch dafür qualifiziert. Wir wünschen schon jetzt viel Erfolg und alles Gute.

Für alle die mehr über den Wettbewerb erfahren wollen gibt es hier den Link.

 

Raummuster

Raummuster

Raummuster – in unserem heutigen Blog gehen wir der Frage nach „Wieviel Muster erträgt ein Raum?“ Grundsätzlich ist die Gestaltung der urbanen Umgebung so alt wie die Menscheit selbst. Anfangen von der Höhlenmalerei bis zu den Schlösser und Burgen im Mittelalter, von Palazzo in Italien bis zu den Häusern in Norwegen immer ist Gestaltung auch ein Wohlfühlthema. Wir dekorieren um uns wohl zufühlen so einfach könnte die Formel lauten. Aber wir sind manipulierbar. Trends werden gesetzt, Stoffe, Farben und Oberflächen so produziert wie es vermeintlich angesagt ist. Und wir folgen diesen Trends, um unser Wohlfühlgefühl zu steigern, um gesellschaftlich angesehen zu sein oder um einfach unsere Sehnsüchte auszudrücken.

Die meisten von uns können sich noch an die Raummuster unserer Großeltern oder Eltern erinnern. Bei uns zu Hause waren es Küchengardinen im blau-weißen Quadratmuster, Tapeten in großen Ornamenten in Braun und Orangetönen und dazu Teppichboden in allen Zimmern. In den Bädern ging diese wilde Farb- und Musterorgie munter weiter. Gelbe Fliesen mit schwarzen Fugen oder grüne Waschbecken und Wannen in orange gefliesten Bädern waren keine Seltenheit.

Wo wir heute über Augenschmerzen klagen fühlten sich unsere Eltern früher pudelwohl. Daran sieht man mal wieder wie anpassungsfähig wir sind.

Buchstaben-Deko

Buchstaben-Deko

Bring deine Emotionen, deine Lieblingsplätze oder deine Gefühle ganze einfach mit Einzelbuchstaben zum Ausdruck. Buchstaben-Deko ist sicherlich kein neuer Trend mehr, aber immer noch aktuell und individuell. Eine große Auswahl von Einzelbuchstaben bekommt ihr zum Beispiel in Bastelläden oder im Baumarkt, teileweise auch als ganze Schriftzüge fertig konfiguriert. Oder als Kombination mit einer Wandtapete oder einen Big Poster. Für die weniger Kreativen unter euch gibt es auch den Schriftzug, auf dem ein Bild der Stadt oder des Begriffes hinterlegt ist. Das macht eine Abänderung natürlich schwierig. Es sieht geradezu doof aus, wenn man aus Berlin – Bern macht und auf den Buchstaben sind Berliner Fotomotive.  Ähnliche Wortspiele wie Danke – Anke oder Nicht stören – Sören sollten nur mit einfarbigen Buchstaben gestaltet werden oder man verbannt diese akrobatischen Wortdrehungen zur nächsten Scrabblerunde.

Ansonsten gibt es nahezu alle Variationen bereits im Handel vorbereitet zu kaufen. Auch bei den Materialien gibt es die Qual der Wahl. Von Pappe, über Holz, MDF bis hin zu Beton oder Stahl reicht die Bandbreite  und bietet für jeden Geschmack genau das Richtige. Ob „HALLO NACHBAR“ im Garten oder „A star was born“ an der Kinderzimmertür ist natürlich Geschmackssache, kann aber natürlich jederzeit geändert werden, wenn die Umstände oder das Alter der Bewohner sich ändern.

Mein persönlicher Lieblingsspruch für die Küche ist „Ich habe meine Ernährung umgestellt. Die Kekse stehen jetzt im Kühlschrank.“ Also euch allen viel Spass mit einem Haufen Buchstaben und laßt der Kreativität freien Lauf. Zum Training empfehlen wir Buchstabensuppe – kostet wenig und freudsche Fehlleistungen sind schnell gegessen.

Kornblume – Leider nicht für Zuhause

Kornblume – Leider nicht für Zuhause

Die Kornblume ist leider keine typische Schnittblume und so eher selten in Sträußen oder Gebinden zu finden. Jeder kennt sie, der jetzt im August durch die reifen Kornfelder spaziert. Am Rand stehend, strahlt ihre blaue Farbe kontrastreich zu den gold-gelben Feldern. Dabei hat die Kornblume eine lange Geschichte, die bis ins 15. Jahrhundert zurück reicht. Als Heilpflanze fand und findet sie bis heute bei Erkrankungen wie Kopfschmerzen, Husten, Fieber oder Akne Anwendung. Aber insbesondere bei Imkern ist die Kornblume sehr beleibt. Mit Ihrem Zuckergehalt von 34% ist dieses einjährige Wildkraut eine willkommene Futterquelle für die Bienen.

In den letzten Jahrzehnten hat bei den Bauern und Landwirten ein Umdenken stattgefunden. Der bedingungslose Einsatz von Pestiziden ist vorbei und so haben Kornblume, Mohn, Bärlauch oder Löwenzahn in den Saumbiotopen rund um die Felder wieder eine Chance. Leider müssen wir den Anblick der Kornblumen in der Natur genießen. Für Vasen oder Gärten ist die Blume mit dem gezackten Blütenblättern und den filzig behaartem Stengel nicht geeignet. Aber das muss kein Grund zum Bedauern sein. Führt es uns doch in die Natur, wo es weit mehr zu entdecken gibt als die Kornblume selbst.

Haltet einfach mal an, wenn ihr wieder an den gelben Feldern vorbeirast und genießt die blaue Farben auf gelben Hintergrund. Wir wünschen euch allen einen wunderbaren August mit vielen Entdeckungen in Flur und Wald.

Schöne Ferien

Schöne Ferien

Schöne Ferien. Seit letzten Freitag haben auch die südlichen Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg Ferien und Deutschland ist insgesamt zur Ruhe gekommen. Das gilt leider nicht für Straßen und Autobahnen. In den Städten, wie bei uns in Berlin, werden die Sommerferien für die Sanierung und Instandsetzung der Straßen genutzt. Eigentlich eine tolle Idee, aber so haben wir genauso viele Staus wie außerhalb der Ferienzeiten. Der einzig spürbare Vorteil ist die Parkplatzsuche. Oder besser gesagt  – die Nichtsuche. In fast allen Straßen, die nicht von Touristen frequentiert werden, gibt es Parkplätze – richtige Parkplätze, nicht solche, wo man mit einem Rad in der Grünanlage steht oder das eigene Fahrzeugheck den Radfahrern auf dem Radweg zum Agressionsabbau anbietet. Alle Leute sagen immer Berlin sei hecktisch. In den Sommerferien keine Spur davon. Wobei man das mit der Entspannung nicht pauschal sagen kann. Wetter und Menschen abhängig kann die Stimmung leicht kippen, so wie die Autos unter der Gleimbrücke beim Unwetter in der letzten Woche. Aber ein richtiger Berliner behält auch dann noch seinen Humor. „Wir haben jetzt nicht nur mehr Brücken als Venedig, sondern auch mehr Wasser“ hörte man die Berliner nach dem Unwetter sagen. Euch allen schöne Ferien, wo auch immer ihr diese verbringt.

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