NonSign II

NonSign II

Was erwartet man, wenn man die Ländergrenze zwischen Kanada und den USA überquert? Werbeschilder. Billboards, die in der Größe sich übertreffend uns auf leckere Fastfoodrestaurants hinweisen, mit rotbackige Autoverkäufern die neuesten Modelle anpreisen oder die freundlich grüßende Anwaltsfamilie, die seit hundert Jahren jedem zu seinem Recht verhilft. Diese Idee haben die Künstler Annie Han und Daniel Mihalyo aus Seattle aufgegriffen und ihre Skulptur NoSign II kriiert. Eine Skulptur aus Stahldrähten, welche einen Billboardrahmen bilden. Das Ziel ist nichts weiter als der klare Himmel, die Wolken, die Sonne, oder auch der Schnee. Immer wieder neu und immer wieder spannend. Wir sind durch unsere Werbeumwelt darauf trainiert, dass wir auf alles fokusieren was einen Rahmen hat. Und damit wir auch mal die Luft, den Himmel oder das Meer wahrnehmen, machen wir einfach einen Rahmen drum, so Daniel Mihalyo. Eine simple Idee, Kunst und Aufmerksamkeit für die einfachen, kostenlosen Dinge in unserem Leben mal wieder in den richtigen Blickwinkel zu rücken.

Die zwei Künstler arbeiten seit ihrem Studium an der Universität von Oregon zusammen und gründeten später das Lead Pencil Studio. Stahldrahtprojekte sind immer wieder in Thema in ihren Arbeiten. Architektur und Kunst inzsiniert auf eine spannende Art und Weise. Skulpturale Gestaltung im urbanen Raum.

Ein Pfund Erdbeeren

Ein Pfund Erdbeeren

Eine tolle Fotokunst ist noch bis zum 10.07.2016 im C/O Berlin zu sehen. Hans-Peter Feldmann greift alltägliches auf und macht daraus mit seinen Bildern Kunst. Die Reaktionen der Betrachter gehen dabei häufig konträre Wege. Von Bewunderung bis Verachtung, von Lob bis Kritik, Euphorie bis Empörung reicht dabei das Spektrum. Auf jeden Fall polarisiert er nicht nur in eine Richtung, sondern läßt seinem Betrachter Freiraum für eigene Gedanken. Mein persönliches Lieblingsobjekt ist Ein Pfund Erdbeeren. 500 Gramm Erdbeeren, insgesamt 34 Stück, einzeln fotografiert und als Gruppe aufgehangen, ist ein entzückendes Beispiel wie aus alltäglichem ausßergewöhnliches wird. Wer von ihnen hat je seine Erdbeeren mit der Intensität betrachtet? Ja, allesamt Erdbeeren, aber so unterschiedlich in Farbe, Form, Aussehen und wahrscheinlich auch im Geschmack, das jede für sich ein Kunstwerk der Natur ist. Hans-Peter Feldmann greift dies auf und macht uns mit seiner fotografischen Porträtierung die Individualität einer Art bewußt. Egal ob Mensch, Tier oder Pflanze, alles in der Natur ist individuell und einzigartig. Und das ist das spannende und muss auf jeden Fall erhalten bleiben. Sollte sich irgendwann in der Zukunft die Genmanipulation flächendeckend durchsetzen, wird es solche Bilder nicht mehr geben. Wäre irgendwie schade.

Vase Gauge

Vase Gauge

Endlich bei uns im Shop erhältlich – Vase Gauge von Jim Rokos. In zwei Farben und zwei Größen, einzeln verpackt mit Zertifikate des Designers. Für nur 189,00 € bzw. 219,00 Euro inkl. Versand innerhalb Deutschland.

Jim Rokos ist ein mehrfach ausgezeichneter britischer Designer, der in seinem Londoner Studio die Grenzen von Materialen und Formen immer wieder neu definiert. Mit neuen creativen Techniken schafft er immer wieder neue spielerische, funktionale und skulpturale Produkte, die alle das Unerwartete vereint.Wie schrieb Time Out Londen kürzlich – Jim Rokos Produkte sind Designikonen der Zukunft.

Die Vase Gauge (engl. für justieren) ist ein Spiegel der Natur. Wie in einer Brise Wind tanzt die Vase hin und her sobald man sie in Schwang versetzt. Sie dreht Piouretten, wiegt sich in alle Richtungen, um am Ende sich im Gleichgewicht zu justieren. Sie wurde entworfen, um sich zu beugen und zu neigen, und sie wird in ihrem optimalen Gleichgewicht verweilen – aufrecht, wenn vollständig mit Wasser versorgt, und sich neigend, wenn durstig. Die Vase wird durch das Gewicht des Wassers aufrecht gehalten. Die Vase ‚welkt’, je mehr Wasser die Blumen trinken, um uns wissen zu lassen, dass sie frisches Wasser benötigen. Wie jede Vase kann auch die ‚Gauge’ Vase umgestoßen werden. Im Gegensatz zu herkömmlichen Vasen ist die Vase ‚Gauge’ jedoch fähig, sich von alleine wieder zu erheben. Der schmale Hals begrenzt die Anzahl der Blumen, damit die Vase nicht aus dem Gleichgewicht gerät.

 

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Dale Chihuly

Dale Chihuly

Dale Chihuly aus Seattle, einer der größten Glaskünstler der Gegenwart, hat sich dort ein Museum der Extraklasse gebaut. Chihuly Garden and Glass am Fuße des Seattle Tower ist ein Must see wenn die Reiseroute in Seattle Station macht. Ein Spektakel in tausenden Farben und Formen, perfekt inszeniert mit Dunkelheit, Licht, Musik und Hintergrund. Jede einzelne Komposition hat den Wow-Effekt und bringt den Betrachter zum Staunen. Ähnlich einem tropischen Garten gibt es unzählige Formen, die an Seerosen, Muscheln, Farne, Palmen, Trompeten- oder Flamingoblumen erinnern. Dabei ist die Fülle das eigentlich berauschende. Der Betrachter hat Schwierigkeiten die vielen kleinen, sorgfältig ausgearbeiteten Details zu erfassen, angesichts der unzähligen gleichen Blüten, Formen und Farben. Wobei gleich ist kein Stück dem Anderen. Alle Einzelelemente der Skulpturen, Leuchter oder Garteninstallationen sind mundgeblasen und von Hand gefertigt. Besonders beeindruckt war ich von den angelegten Gärten. Farbige Blumenthemen wurden ergänzend von Glaselemente in Stiel- oder Kugelform, die perfekt harmonierend einen konstrastreichen Effekt und eine künstelrische Aufwertung der Szenerie darstellten. Und durch die glänzend, glatte Oberfläche finden sich wunderbare Spiegelbilder im ganzen Garten. Sollte ich je einen Garten mein eigen nennen dürfen, das ist auf jeden Fall meine favorisierte Gestaltungsidee. Dale Chihuly schafft mit seinen Installationen ein Kunsterlebnis der Sonderklasse. Euch allen eine inspirierende Woche.

http://www.chihulygardenandglass.com

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Planeten

Planeten

Planeten – eine Kunstserie von Ute Haecker aus Berlin. Eine Ausstellung in Schwäbisch Hall brachte mich in Verbindung mit den fantastischen Werken von Ute Haecker. Sie spielt mit Farben, mit Hell und Dunkel, weckt dabei die Fantasie der Betrachter und entführt mit Ihrer Kunst in die unendlichen Weiten der Gedankenwelt. Obwohl die einzelen Planeten eine Scheibe sind, gelingt es Ute Haecker die perfekte 3d Illusion zu kriieren. Eine wunderbar künstlerischen Metapha auf die wissenschaftliche Entwicklung in den letzten Jahrhunderten. Ist es eine Scheibe oder doch eine Kugel. Auch der Wechsel den Standortes und der Perspektive bringt dem Betrachter zunächst keine eindeutige Erkenntnis. Es braucht schon Zeit, um die perfekten Details, wie die verzerrten Lochmuster, Farbabstufungen oder Schattenspiele zu erkennen. Die Serie der Planeten sind bis ins kleinste Detail eine perfekte Umsetzung einer raumgreifenden Kunst, die doch einfach flach an der Wand hängt. In Größen von ca. 55 cm bis zu fast 120 cm hat Ute Haecker für jede Wand, jedes Zimmer und jede Wohnsituation den richtigen Planeten im Programm. Jeder Planet wird in Handarbeit hergestellt, ist somit ein Unikat und auf jeden Fall sein Geld wert. Eine kosmische Inspiration für neue Gedanken, die dem Betrachter immer neue Einblicke präsentiert und dabei nie langweilig wird. Jede noch so kahle Wand wird so zur Kunst-Galaxy. Für uns eine tolle Endeckung.

Wer mehr über die Arbeiten von Ute Haecker wissen möchte, ist gerne eingeladen Ihre Webseite zu besuchen oder eine der Austellungen, die an verschiedenen Orten stattfinden. Sicherlich sind auch Besuche in Ihrem Atelier möglich.

www.ute-haecker.de

 

Back from USA

Back from USA

Back from USA – nach einiger Zeit in den USA sind wir wieder zurück in Good old Germany. Wir haben in den letzten Wochen neue Ideen, Kontakte und haufenweise Flugmeilen gesammelt. Besonders ein Besuch in Seattle bei Dale Chihuly hat tiefe Spuren der Faszination hinterlassen. Awesome, was man alles mit Glas machen kann, wenn man unkonventionelle Wege geht. Wir werden Euch in einem der nächsten Blogs ausführlich darüber berichten. Das heutige Bild haben vielleicht einige schon gesehen. Es zeigt das neue World Trade Center Transportation Hub gleich neben dem Ground Zero. Es wurde am 03.März 2016 eröffnet. Der spanische Architekt Santiago Calatrava hat ein nicht unumstrittenes Design für das Gebäude umgesetzt. Ähnlich einem Dinosaurier bilden die stählernen Streben ein Skelett durch das man von außen und innen gleichermaßen hindurchschauen kann. Wir hatten die Möglichkeit auch die fast fertiggestellte Transit Hall, das Herzstück des Bahnhof kennen zu lernen. Wobei das Wort Bahnhof, dieser futoristischen Architektur nicht recht entsprechen will. Dieses Gebäude macht sich auf eines der neuen Foto-Highlights von NYC zu werden.

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